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Das Konzept

 

Was ist Mentoring?

Was es bringt!

Programmablauf

Mentoring-Elemente

Ein eigenes Programm!?

Mentoring

Das Konzept zur Frauenförderung


Programmablauf

Wer eine Mentorschaft sucht, kann im Mentoring Programm einsteigen oder selbst initiativ werden und jemanden ansprechen.

Zur Wahl von MentorInnen

Die Beantwortung von Fragen schafft davor Klarheit, was mit der Mentorschaft erreicht werden soll und stellt die Grundlage für die Suche nach einer Mentorschaft dar.

  • Ausgangslage klären: Wo stehe ich jetzt, was weiß ich, und was kann ich?
  • Sich ein (realistisches) Ziel setzen: Wo will ich hin, was brauche ich dazu?
  • Überlegungen zu potentielle MentorInnen anstellen: Welche Menschen kenne ich, die für mich in Hinblick auf mein Ziel interessant sind? Inwiefern können sie mir helfen, was kann ich von ihnen lernen? Über welche "Insiderinformationen" verfügen sie, die ich auch gerne hätte? Welche Kontakte haben sie, die mir nützlich sein können?

Mentoring - begleiten, unterstützen, Rat geben etc.

MentorInnen geben gerne ihre eigenen Erfahrungen weiter. Sie unterstützen bei einer Entscheidungsfindung, erkennen und fördern die Stärken der Mentees, öffnen Türen, machen auf Schwächen aufmerksam und zeigen Lösungen aus ihrem Erfahrungsschatz auf.

Als Qualitäten von MentorInnen gelten:

  • Zeit & Erfahrung zur Verfügung stellen
  • Offenheit und Aufmerksamkeit zeigen
  • Netzwerke kennen und Zugang vermitteln
  • Die Mentee (nicht direktiv) beraten
  • Nicht sich selbst, sondern die Mentee in den Mittelpunkt stellen

Je nach der Zielsetzung einer Mentorschaft ist die Mentorin eher Vorbild im Beruf, Vermittlerin von Kontakten oder Ratgeberin in Entscheidungssituationen.

Das "Matching"

Matching wird der Prozeß der Passung oder Abstimmung genannt, der für den Erfolg einer Mentorschaft natürlich wesentlich ist. Als wichtige Kriterien einer PartnerInnen-Wahl bzw. der Vermittlung einer Mentoring-PartnerInnenschaft gelten:

  • Möglichst gleicher beruflicher Hintergrund
  • Nützliche Erfahrungen/bedeutende Rolle in der Organisation/im Unternehmen
  • Passende geografische und Mobilitäts-Bedingungen
  • Passende Persönlichkeiten
  • Abstimmung von Kompetenzen der Mentorin und dem Bedarf der Mentee

Gestaltung der Zusammenarbeit

Hat eine Mentee eine/n MentorIn gewählt oder wurde ihr ein/e MentorIn vermittelt, steht der nächste große Schritt an - die Kontaktaufnahme. In der Regel setzt sich die Mentee mit der/dem MentorIn in Verbindung und vereinbart einen ersten gemeinsamen Termin. Bei diesem Treffen werden die beruflichen und persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Beteiligten aufeinander abgestimmt. Das Ergebnis des Gesprächs wird in Form einer persönlichen "Mentorschafts-Vereinbarung" zwischen Mentee und MentorIn schriftlich festgehalten.

Die Vereinbarung sollte folgende Elemente enthalten:

  • Ziel der Mentorschaft - konkret und realistisch.
  • Dauer der Mentorschaft - mindestens ein halbes Jahr.
  • Häufigkeit, Art und Ort des Kontaktes - z.B.1 bis 2 x im Monat/in der Woche ein persönliches Gespräch, dazwischen Telefonate, E-mails, etc.
  • "Verschwiegenheitsklausel" - Informationen und Daten, die im Rahmen der Mentorschaft ausgetauscht werden müssen vertraulich behandelt werden.
  • Modalitäten eines Ausstiegs - die persönliche Vereinbarung ermöglicht jederzeit ein Abbrechen der Mentorschaft
  • Aufteilung der Verantwortlichkeiten: Die Hauptverantwortung für die Mentorschaft trägt grundsätzlich die Mentee. Da sie am meisten davon profitieren soll, organisiert sie die Treffen und plant und dokumentiert den Ablauf. Die Mentee bereitet zu jedem Treffen konkrete Fragen und Gesprächsthemen vor und nutzt aktiv die ihr gebotenen Chancen und Kontakte.

Wenn es Probleme gibt

Trotz beiderseitiger Abstimmung der beruflichen und persönlichen Erwartungen und Vorstellungen vor Beginn der Mentoring-Beziehung kann sich die Partnerschaft aus den unterschiedlichsten Gründen, z.B. aufgrund divergierender Vorstellungen des Berufszieles, persönlicher Diskrepanzen oder 'Überbemutterung' für die Beteiligten als nicht förderlich oder hilfreich herausstellen.

Mögliche Ursachen von Problemen:

  • Die eigene Erfahrung als einzig richtig zu sehen.
  • Sich an Problemen anstatt am Erfolg zu orientieren.
  • Sich alleine verantwortlich zu fühlen.
  • Zu bescheiden zu sein um die eigene Meinung weiterzugeben.

In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Probleme zu thematisieren. Ist auch dann keine Lösung in Sicht kann die getroffene Vereinbarung, vorzeitig im Sinne beider Beteiligten aufzulösen.

Nützlich sind auch regelmäßige Treffen der Mentees, etwa bei Veranstaltungen des NÖ Frauenreferates.


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